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Am Fr. 23.11.2007 lud unser
Bergwanderführer Patrick Reimer zu einer Multimediashow
in unser Kulturzentrum um uns seine Eindrücke von seiner
Besteigung des 5642m hohen Elbrus zu schildern. |
| Hier nun ein kleiner Auszug der beeindruckenden
Fotos und Erzählungen:
Nach einer guten Vorbereitung in den heimischen Bergen ging
es im heurigen Sommer per Flugzeug in den Kaukasus.
In den ersten Tagen standen einige Akklimatisationswanderungen
auf dem Programm um sich an die Höhe und die bevorstehenden
Strapazen zu gewöhnen. |
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| Im Bild oben und rechts: Riesige Gletscherspalten während
einer Akklimatisationstour im Adyr Su-Tal, die nur mittels Seilschaft
sicher überquert werden können. |
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| Faszinierend war auch die Natur, so wurden vormittags oft
kleine Gebirgsbächlein überquert, die bei der Rückkehr
durch die Kraft der Sonne zu unüberwindbaren Gletscherflüßen
angeschwollen waren. |
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Eine breite Artenvielfalt an Planzen wurde bis in sehr große
Höhen (2800m) angetroffen.
Im Bild links: Die strahlend, blaue Blüte eines Enzians. |
| In 3800m Höhe bezogen wir, dass typisch russisch gestaltete
Basislager, in alten Heizöltanks. |
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Ein Kriterium beim Elbrus ist die labile Großwetterlage,
die sich aus der geografischen Lage zwischen schwarzem und kaspischem
Meer ergibt. Wir hatten jedoch Glück und traumhaft schönes
Wetter, lediglich die Morgentemperaturen zwischen 3 Uhr morgens
(Aufbruch vom Basislager) und Sonnenaufgang lagen so zwischen
minus 20 bis 25 Grad Celsius. |
Der Elbrus ist zwar technisch nicht besonders
schwer, es reicht wenn man mit Steigeisen und Pickel umgehen
kann, dafür stellt er hohe Anforderungen an die Kondition.
Unsere Gipfeletappe dauerte im Aufstieg ca. 8 Stunden und
überwand 1900 Höhenmeter, dann musste man aber auch
in ca. 4 Stunden wieder ins Basislager (auf ca. 3800m, so
hoch wie der Großglockner) absteigen, bei der Höhe
des Berges und der sehr dünnen Luft ist das schon ziemlich
anstrengend. |
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Aufgrund des ausgezeichneten Wetters konnten wir
den Gipfelsieg am frühest möglichen Termin erringen
und so blieb uns auf der Rückreise auch noch die Möglichkeit
die russische Millionen Metropole Moskau zu erkunden.
Im Bild links: Die Basilius Kathedrale |
Ich möchte mich auch ganz herzlich bei der
finanziellen Unterstützung durch die Grünbacher Sparkasse
bedanken.
Im Bild rechts: Bergsteiger Patrick Reimer und Herbert Hornung
als Vertreter der Sparkasse beim Vortrag. |
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