Reisebericht von
Bergwanderführer Patrick Reimer am 5642m hohen Elbrus
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Der Elbrus ist zwar technisch
nicht besonders schwer, es reicht wenn man mit Steigeisen
und Pickel umgehen kann, dafür stellt er hohe Anforderungen
an die Kondition. Unsere Gipfeletappe dauerte im Aufstieg
ca. 8 Stunden und überwand 1900 Höhenmeter, dann
musste man aber auch in ca. 4 Stunden wieder ins Basislager
(auf ca. 3800m, so hoch wie der Großglockner) absteigen,
bei der Höhe des Berges und der sehr dünnen Luft
ist das schon ziemlich anstrengend. |
| Ein weiteres Kriterium beim Elbrus ist die
labile Großwetterlage, die sich aus der geografischen
Lage zwischen schwarzem und kaspischem Meer ergibt. Wir hatten
jedoch Glück und traumhaft schönes Wetter, lediglich
die Morgentemperaturen zwischen 3 Uhr morgens (Aufbruch vom
Basislager) und Sonnenaufgang lagen so zwischen minus 20 bis
minus 25 Grad Celsius.
Im Bild rechts: Tour auf den Kullumkoll-Sattel 3900m, im Hintergrund
der Elbrus. |
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Die ganze Reise war ziemlich abenteuerlich und
sehr interessant, ich habe eine Menge Fotos geschossen und plane
bis voraussichtlich Oktober einen Diavortrag zu gestalten.
Der genaue Termin wird rechtzeitig auf unserer Homepage und
den Anschlagtafeln bekanntgegeben.
Im Bild links: Riesige Gletscherspalten während einer Akklimatisationstour
im Adyr Su-Tal |
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